Zum Inhalt springen
Illustratives PV-Carport mit Ladeinfrastruktur an einem Depotstandort bei Blue Hour

Logistik & Transport

E-Lkw-Depotladen beginnt im Fahrplan.

Bidirex prüft Ladefenster, Netzanschluss, PV, Speicher, Ladepunkte und Strommodell dort, wo der Betrieb entschieden wird: zwischen Rückkehr, Standzeit und nächster Abfahrt.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen prüfen

Warum jetzt prüfen

Drei Rahmenbedingungen gehören früh auf den Tisch.

Mautfenster, ETS2 und lokale Stromnutzung sind keine Nebenbemerkung. Sie gehören in dieselbe Prüfung wie Fahrplan, Netzanschluss und Ladeinfrastruktur.

Mautbefreiung

Quelle: BMV

bis 30.06.2031

Der Vorteil ist zeitlich begrenzt.

Emissionsfreie schwere Nutzfahrzeuge sind befristet von der Lkw-Maut befreit. Der Effekt wird erst nutzbar, wenn Fahrzeuge, Ladefenster und Ladeinfrastruktur rechtzeitig zusammenpassen.

ab 2028

Fossile Kosten werden planungsrelevant.

Das ETS2 adressiert künftig Brennstoffe im Straßenverkehr. Bidirex behandelt diese Entwicklung als Standort- und OPEX-Risiko, nicht als pauschale Prognose.

PV-Strom

Ladefenster

Lokaler Strom braucht passende Ladefenster.

Tagsüber erzeugter PV-Strom kann spätere Ladefenster verbessern, wenn Lastgang, Speichergröße und Netzgrenze zusammenpassen.

Fahrplan als Infrastruktur

Aus Standzeit wird Ladefähigkeit.

Der Betriebstag zeigt, wo Ladeleistung wirklich gebraucht wird. Bidirex übersetzt Abfahrten, Zwischenfenster, PV-Erzeugung, Rückkehrwellen und Nachtbereitstellung in eine Standortlogik.

24 Stunden Depotlogik

Die Ladearchitektur entsteht aus dem Tag des Betriebs.

05:30

Abfahrt

Der notwendige Ladezustand richtet sich nach Tour, Verbrauch, Temperatur und Rückkehrplanung.

10:45

Zwischenfenster

Kurze Standzeiten werden sichtbar: Wartung, Pausen, Umschlag oder Fahrzeuge mit früher Rückkehr.

13:30

PV-Erzeugung

Dach- und Carportflächen liefern Strom, während ein Teil der Flotte unterwegs ist.

18:30

Rückkehrwelle

Priorität zählt: Welche Fahrzeuge müssen zuerst laden, und welche Leistung ist wirklich nötig?

03:30

Bereitstellung

Netzbezug, PV-Anteil und Speicherfenster werden auf die nächste Abfahrt ausgerichtet.

Speicher kann spätere Ladefenster unterstützen, wenn Lastgang, PV-Ertrag, Speichergröße, Netzgrenze und Stromvertrag zusammenpassen.

Depot-Architektur

Der Betriebshof wird als Energie- und Ladefluss geplant.

Standzeiten, Netzgrenze, PV-Flächen, Speicheroptionen und Ladeachsen werden nicht getrennt optimiert. Entscheidend ist, wie Strom, Fläche und Fahrplan am Standort zusammenarbeiten.

Illustratives PV-Carport mit Ladepunkten als Grundlage einer Depot-Energiearchitektur

Illustrative Planungslogik. Die konkrete Auslegung wird standortbezogen mit Lastgang, Flottenpfad, Netz- und Trafodaten gerechnet.

  1. Standzeit

    Ladefenster vor Hardware klären

    Touren, Docks, Schichten und Rückkehrwellen zeigen, wann Fahrzeuge wirklich laden können.

  2. Netz & Trafo

    Netzgrenzen früh in Leistung übersetzen

    Anschlussleistung, Trafo und Schutztechnik bestimmen, welche Ladeleistung belastbar darstellbar ist.

  3. PV-Flächen

    Dach und Carport in den Fahrplan einbeziehen

    Lokale Erzeugung wird nicht isoliert betrachtet, sondern gegen Standzeiten und Hofverbrauch geprüft.

  4. Ladeachsen

    Ladepunkte dort setzen, wo Betrieb sie trägt

    DC-/HPC-Leistung wird entlang von Rückkehr, Rangierwegen und Abfahrtsprioritäten platziert.

Komponentenrollen

Hardware folgt dem Betrieb.

E-Lkw-Depotladen wird belastbar, wenn jede Komponente eine klare Rolle bekommt. Ladeleistung, PV, Speicher, Trafo und Steuerung werden aus Rückkehrwellen, Abfahrtzeiten und Netzgrenze abgeleitet.

Illustrative Speicher- und Ladeinfrastruktur bei früher Abendstimmung

Bidirex bewertet Leistung, Flächen, Netzgrenze und Betriebsregeln gemeinsam, damit die Ladeinfrastruktur nicht als isolierter Hardwarekauf endet.

bis 420 kW als Baustein

Laden

Schnell laden, wo Standzeit knapp ist.

Die Leistung wird aus Rückkehrzeiten, Abfahrtswellen, Fahrzeugverbrauch und Netzlimit abgeleitet. Nicht jeder Ladepunkt muss maximale Leistung liefern.

Dach und Carport

PV

Tagsüber erzeugen, wenn viele Fahrzeuge unterwegs sind.

PV-Dach und PV-Carport liefern Strom für Fahrzeuge am Standort, Hofverbrauch und Speicherladung.

Leistungspuffer

Speicher

Speicher macht einzelne Ladefenster flexibler.

Wenn E-Lkw abends zurückkehren, kann gespeicherter Solarstrom einzelne Lastspitzen abfedern. Entscheidend bleiben Lastgang, Größe und Netzgrenze.

Steuerung und Abrechnung

Betrieb

Steuerung und Abrechnung gehören in dieselbe Architektur.

Zugang, Rollenrechte, OCPP-Anbindung, interne Kostenstellen, Drittladung und Strommodell werden als Betriebsregeln geplant.

Wirtschaftslogik

Erst der Standort, dann das Strommodell.

Die Frage lautet nicht nur, was ein Ladepunkt kostet. Entscheidend ist, wann Fahrzeuge stehen, welche Netzgrenze gilt, welche PV-Flächen tragen und wer Investition, Betrieb und Strommodell übernimmt.

Speicher als Standorthebel

Tagsüber erzeugter Strom kann spätere Ladefenster verbessern.

Das gilt nur, wenn Lastgang, Speichergröße, PV-Ertrag und Netzgrenze zusammenpassen. Bidirex prüft diese Logik als Teil des Strommodells, nicht als isoliertes Versprechen.

PV-Strombezug

Lokaler Strom als erster Hebel

Der Standort nutzt lokalen PV-Strom direkt und kann passende Überschüsse über einen Batteriespeicher in spätere Ladefenster verschieben.

Bidirex-Investition

Infrastruktur ohne eigene Anfangsinvestition prüfen

Bidirex prüft Asset-, Betriebs- und Stromlogik gebündelt, wenn der Standort Investition und Betrieb auslagern will.

Kundeninvestition

Eigene Assets mit Betriebssystematik

Der Kunde investiert in Standort-Assets, Bidirex kann Betrieb, Strommodell und Optimierung als Systemrolle übernehmen.

Lademanagement muss auch Ausnahmen beherrschen.

Logistikdepots brauchen mehr als einen festen Ladeplan. Touren verschieben sich, Fahrzeuge kommen später zurück, Netzleistung schwankt und Kostenfenster ändern sich.

Illustrative Depot-Draufsicht mit Energiefluss- und Lademanagement-Anmutung

01 · Tourenplanung

Der Ladeplan folgt der Route, nicht dem Kalender.

Fahrzeug, Tour, Mindestreichweite, Rückkehrzeit und Abfahrt werden als operative Bedingungen erfasst.

02 · Kostenfenster

Günstige Stunden zählen nur, wenn sie in den Betrieb passen.

PV, Speicher, Netzbezug und Strommarktfenster werden gegen Rückkehr- und Abfahrtszeiten gewichtet.

03 · Zentrale Optimierung

Das Depot braucht eine Leitlogik für viele Fahrzeuge.

Eine zentrale Optimierung kann Ladeleistung, Speicherzustand, Netzlimit und Fahrzeugprioritäten zusammenführen.

04 · Lokaler Fallback

Ausnahmen dürfen nicht zum Betriebsstillstand führen.

Bei Verbindungsproblemen oder kurzfristigen Touränderungen braucht der Standort lokale Regeln.

Datenraum

Vier Unterlagen reichen für den ersten Standortblick.

Wenn Lastgang, Flottenpfad, Netz-/Trafodaten und Lageplan vorliegen, kann Bidirex den Standort als Energie- und Betriebsentscheidung einordnen.

Illustrativer Projekttisch mit Lageplan- und Lastgang-Anmutung für die erste Depotprüfung

Input

Was die erste Prüfung trägt

  1. 01

    Lastgang

    15-Minuten-Werte als beste verfügbare Basis für Netzlast, Schichten und saisonale Muster.

  2. 02

    Flottenpfad

    Fahrzeuge, Umstiegszeitpunkt, Touren, Standzeiten, Verbrauch und Abfahrtswellen.

  3. 03

    Netzdaten

    Anschlussleistung, Trafo, Messung, Schutztechnik und bekannte Ausbauprozesse.

  4. 04

    Lageplan

    Docks, Rangierwege, Dachflächen, Carportpotenzial, Speicherflächen und Ladeachsen.

Output nach vollständigem Unterlageneingang

Standortbild

Erste Einordnung von Ladefenstern, Netzlimit, PV-/Speicherrolle und offenen Prüfpunkten.

Kostenblöcke

Ladeinfrastruktur, Netz/Trafo, PV, Speicher, Betrieb und Strommodell werden getrennt sichtbar.

Startpfad

Bidirex ordnet ein, welcher Investitions- und Betriebsrahmen als Startpunkt passt.

Die Roadmap ist eine erste fachliche Einordnung, keine Ausführungsplanung. Belastbarkeit steigt mit Vollständigkeit und Qualität der Unterlagen.